Thailand isch de Hammer

Thailand was just awesome 🙂

Von allen Nationalparks welche ich besucht hab ist der Doi Inthanon NP und der Kaeng Krachan NP am Eindrücklisten. Da will man und ich gerne mehr Zeit verbringen. Ein paar Eindrücke hier:

   

Auf der Suche nach dem Specht

Auch wenn es in der Schweiz im Vergleich zu Costa-Rica nicht mehr so viel und so kunterbunte Vögel zu entdecken gibt, musste ich doch recht schnell feststellen, dass ich von den lokalen Vögeln hier nicht so viel Ahnung hab, geschweige denn wie ich sie finden kann.

Mit den Kindern zusammen haben wir uns entsprechend eines Morgens auf den Weg in den Wald gemacht, um den Buntspecht zu suchen. Nach einer Weile wurden wir fündig, auch wenn wir den Mittelspecht zuerst für einen Bunt-Specht gehalten haben. Das ist unter Anderem genau das Spannende daran, mit jedem kleinen Schritt der Erkenntnis etwas Neues über Natur und Tiere zu erfahren. Selbst für die Kinder ist das interessant, sofern sich die Suche nicht zu lange hinzieht 🙂

Aktuell ist ja immer noch Fütterungs-Saison, so dass man zuerst ein Loch finden muss (sind recht kleiner als ich dachte) und mit ein wenig Geduld dann den Vogel, welcher Futter anschafft. Zumindest ist das für die Suche schon mal einfacher, als wenn sie keinen Grund haben immer an den selben Ort zurück zu fliegen. Bei einer jeweiligen 2-3 Minütigen Abwesenheit des Vogels braucht es ein wenig Geduld. Die Ohren können auch helfen, wobei diese Orientierung erst besser wird, nachdem mal man einen Specht gehört hat bzw. zuerst gesehen 🙂 und irgendwie braucht das menschliche Gehirn (zumindest meines) recht lange, bis es sich in diesem Gezwitscher nicht nur was raushören, sondern speziell merken kann.

Ein paar Tage später ging ich dann an einem Abend nochmals selber los und bevor ich fast aufgeben wollte, entdeckte ich einen ‚richtigen‘ Buntspecht in einem kleinen Loch in recht weiter Distanz:

Spannend war dabei nicht nur zu sehen, dass er auch am Füttern ist, sondern speziell den kleinen Specht durch die Linse zu beobachten:

Irgendwie schade, dass diese schönen Lebewesen von Auge kaum zu erblicken sind und nur durch einen Feldstecher oder eine rechte Foto-Linse betrachtet werden können. Schade eigentlich auch, dass ich bis jetzt gar nicht entdeckt hatte, dass man sich an so einem Anblick erfreuen kann, ev. werde ich einfach älter. 🙂

 

 

Waldohreulen am Katzensee // Asio otus, Long-eared Owl

Haben Ende April total gestaunt als wir das erste Mal im Leben eine Eule in freier Natur endeckten. Diese Waldohreule hatte sich recht gut getarnt und war weit entfernt was sich auf die Qualität der Bilder ausgewirkt hat – jedoch wussten wir nun, dass es in der Gegend des Katzensees Eulen hat 🙂

Ein paar Tage später konnte ich sie dann das erste Mal beim abendlichen Jagen beobachten. War wohl zu müde oder so aufgeregt, dass ich nicht germerkt hab, die Verschlusszeit zu erhöhen…

Anfang Mai hab ich noch zusätzlich ein recht kleines Waldohr-Eulchen fotografieren können, welches mein kleiner 6 jähriger Sohn entdeckt hatte.

Und an dem Tag danach, die wirklich Kleinen bzw. Jungen des Obigen, wenn auch fast unmöglich zu sehen, da so versteckt (manueller Fokus etc.).